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B.O.B.-Pflegeberatung -------------------------------- Beratung – Organisation -
Betreuung
ã Robert Dick 2000 |
„Heim“ oder Daheim ? In Alten- oder Pflegeheimen besteht nur selten die
Möglichkeit, auf den Patienten individuell einzugehen, denn die Zeit für den
Einzelnen wird durch Pflegepläne vorgegeben und das "Drumherum",
Materialbeschaffung, Planung, Dokumentation, Information, Hygiene,
Vorbereiten und Nachbereiten von Untersuchungen, Essen und Medikamente
bereitstellen usw., beansprucht viel, manchmal zuviel Zeit. Der Pat (Abkürzung für Patient) will nicht nur
gewaschen und gekämmt, also körperlich versorgt sein, sondern nebenbei eben
noch "leben". Oft wird ihm
aber zusätzlich der Raum zum Leben, seine Wohnung, sein Zimmer, seine Möbel
und das "Wandbild im Eck" genommen und gegen ein steriles Zimmer
vertauscht, aber einen alten Baum verpflanzt man nicht und erst recht keinen
Kranken - Alternative: die häusliche Pflege oder Hauskrankenpflege. Dies soll keineswegs heißen, daß sie die
Krankenschwester im ambulanten Dienst ersetzen sollen, sondern im Gegenteil
sie sollten mit ihr zusammenarbeiten, ein Team
bilden. Die Grundzüge der professionellen Pflege und einige
unvermeidliche Begriffe darzustellen ist das Anliegen dieser Artikel - quasi
den „Roten Faden“ spinnen, an dem sie sich festhalten können und der ihnen
die Angst vor dem Ungewissen, der Pflege, nimmt. Fragen tauchen immer wieder
auf - Antworten bekommen sie bestimmt von
jeder Krankenschwester oder jedem Krankenpfleger, aber auch von
Fachverkäufern der Sanitätshäuser, die sie sicherlich gerne beraten. An ihnen liegt es, eine Umgebung zu schaffen, in der sich der Kranke wohl fühlen kann, wo er sich geborgen fühlt, wo er auf seine alten Tage leben kann und eine Umgebung, die ihnen und auch einer Fachkraft optimale Voraussetzungen zur Pflege bietet. |
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